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Die Kirche zum Heiligen Georg befindet sich zwischen Griechengasse und Hafnersteig,
an der Stelle des ehemaligen Gasthofes «Küss den kleinen Pfennig», der zwischen 1803 und 1806
in ein Gotteshaus umgewidmet werden konnte. Es handelt sich um eine einschiffige Kirche mit einem Narthex
an der Westseite, von dessen südlichem Teil die Kirche betreten wird.
Über dem Narthex befindet sich eine Empore.
An der südlichen, zur Griechengasse gewandten Seite der Kirche sind mit Glasmalereien verzierte Fenster zu sehen,
die nach einer Zerstörung im 2. Weltkrieg teilweise erneuert wurden. Der Giebel an der östlichen Außenwand der
Kirche zeigt die Darstellung des Hl. Georg als Drachentöter, ganz in westlicher Manier, als Kreuzritter.
Die Ausstattung des Kircheninneren ist schlicht. Eine hölzerne Ikonostase trennt das Kirchenschiff vom
Allerheiligsten. Die Bildthemen der Ikonostase setzen sich zusammen aus den Hauptikonen (Schutzpatron, Christus,
Gottesmutter, Johannes des Täufers usw.), aus Darstellungen aus dem Alten Testament sowie dem Festtagszyklus.
An der Nordwand des Kirchenschiffes sind fünf großfornatige Gemälde des Malers Konstantinos Parthenis angebracht,
die Heilige darstellen. Von dieser Seite führt auch eine Verbindung in den Versammlungssaal der zwölfköpfigen
Verwaltung der Kirchengemeinde, wo unter anderem auch alte Portraits verwahrt werden, z.B. von Stergios und
Nikolaos Doumbas, Georgios Koimtzoglou als auch vom damals jungen Kaiser Josef II.
An der Decke der Kirche befindet sich eine Kuppel, die mit pflanzlichen Motiven und den Büsten der vier
Evangelisten geschmückt ist. Von der Kuppel herab hängt ein beeindruckender vergoldeter Kronleuchter.
Im östlichen Teil der Decke ist auf einem Medaillon Christus Pantokrator dargestellt.
Ein gestickter Epitaph, ein Werk einer österreichischen Werkstatt des 18. Jahrhunderts, der die Namen der
damaligen Gründer und Stifter der Kapelle zum Heiligen Georg nennt, ist in dieser Kirche untergebracht.
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