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Bis am Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte die Ausbildung
der Kinder von der griechischen Gemeinde durch Privatlehrer
in den jeweiligen Familien.
Am 10. März 1801 wurde bei einer Hauptversammlung der
griechischen Gemeinde zur Heiligen Dreifaltigkeit der
Beschluss gefasst, einen Antrag zur Gründung einer Schule
an der kaiserlichen Hof zu stellen. Im Zuge dieser Versammlung
trafen auch schon die ersten Spenden von Johannes Darvaris,
Georg Popowikis, Chris Themelis usw. für die Schule ein.
Dem Antrag wurde am 6. Mai 1804 stattgegeben, dies wurde
am 19. Mai vom Hofrat für Ausbildung der griechischen Gemeinde
bekannt gegeben. In diesem Antrag wurde die griechische
Gemeinde mit der Verantwortung der Schule betraut, welche im
zweiten Stock der Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit untergebracht
wurde. Die Leitung der Schule in finanziellen sowie unterrichts-
relevanten Angelegenheiten wurde von der griechischen Gemeinde
übernommen. Von ihr wurde auch die Genehmigung für die
Lehrer, die Lehrbücher und der Lehrpläne vom Hofrat für
Ausbildung eingeholt.
Die Schule bestand aus vier Klassen, in welchen die Buben
getrennt von den Mädchen unterrichten wurden. Der Unterricht
umfasste lesen, schreiben, rechnen, griechische Grammatik,
Geschichte, Geographie und Religion.
Von staatlicher Seite wurden immer wieder Versuche gestartet
die Schule in Schwierigkeiten zu bringen, diese wurden durch eine
Verordnung 1811 eingestellt.
Seitdem existiert die Schule ununterbrochen als die Griechische
National Schule von Wien.
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